Heute auf einem Server mit Debian Sid auf die schnelle Lighttpd installieren wollen.
Bis zum ersten Neustart lief noch alles, doch dann quittierte Lighttpd seinen start mit folgender Fehlermeldung:
root@monitoring:/var/www# /etc/init.d/lighttpd startStarting web server: lighttpd2010-07-12 15:53:07: (network.c.345) can’t bind to port: :: 80 Address already in usefailed!
Doch ein “netstat -lantp” förderte keinen Bösewicht zutage, der das ganze verursachen könnte.
Nach kurzem rumprobieren wurde klar, dass ein Eintrag in der lighttpd.conf dafür verantwortlich ist. Denn nachdem folgende Zeile auskommentiert wurde, lief alles wieder reibungslos…
## Use ipv6 only if available. (disabled for while, check #560837)
#include_shell “/usr/share/lighttpd/use-ipv6.pl”
Da ich die meisten neueren Blogs in letzter Zeit eh schon mit WordPress 3 Vorabversionen betrieben habe, war ein Update auf die kürzlich erschienene Final ohne Probleme möglich.
Navelfluff lief noch auf Version 2.X und ist durch den Betrieb bei einem Hosting Anbieter ein etwas größeres Sorgenkind als die Seiten, die auf eigenem Server laufen.
Wie zu erwarten gab es beim Update über das Webinterface Probleme: Das Update blieb hängen, WordPress 3 verweigerte seinen Dienst mit folgenden Fehlermeldungen:
Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.
bzw:
Für kurze Zeit nicht verfügbar um eine regelmäßige Instandhaltung durchzuführen. Prüfe in einer Minute nochmals.
Ein manuelles Update hat den Fehler nicht behoben, irgendwo muss es einen DB oder Datei-Eintrag geben, der dieses Problem verursacht. Und nach kurzer Suche: Bingo
WordPress legt im Root-Verzeichnis eine Datei namens .maintenance an, nachdem man diese löscht, kann man sich wie gewohnt im Backend einloggen und das Update ggf. manuell durchführen.
Für ein Projekt musste ich zu einer verhältnismäßig großen Anzahl von Adressdaten die entsprechende Geoposition (Längen- und Breitengrad) ermitteln.
Getreu nach dem Motto “Viele Wege führen nach Rom” gibt es sicherlich diverse mehr oder minder aufwendige und elegante Wege dies zu tun.
Denn wenn es z.B. nur um eine Visualisierung in einer Google-Karte geht, lässt sich die Google-Api auch direkt mit der Adresse füttern.
Ich brauchte jedoch explizit den Längengrad und den Breitengrad (Longitude, Latitude) und habe mir schnell eine Krücke aus PHP, Curl und der Google-API gebaut, um zur vorliegenden Adresse jeweils die Geodaten zu erhalten:
//Google API Key (geht auch für wenige Anfragen ohne)
$google_api_key = “XYZ”//Adresse, zu der die Geodaten ermittelt werden sollen durch Komma getrennt
$query=”Adresse, PLZ, Ort”//Curl Optionen setzen und Aufruf starten
$str = array(‘Accept-Language: ‘.$_SERVER["HTTP_ACCEPT_LANGUAGE"]);$curl_req = curl_init();curl_setopt($curl_req, CURLOPT_URL, ‘http://maps.google.com/maps/geo?q=’.rawurlencode($query).’&output=csv&key=’.$google_api_key);curl_setopt($curl_req, CURLOPT_HTTPHEADER, $str);curl_setopt($curl_req, CURLOPT_CONNECTTIMEOUT, 4);curl_setopt($curl_req, CURLOPT_RETURNTRANSFER, TRUE);$curl_res = curl_exec($curl_req);//Dir API Rückgabe (CSV) in ein Array überführen
$position = explode(‘,’,$curl_res);//Lat und Long aus dem Array in eigene Variablen zur Weiterverarbeitung speichern$lat=$position[2];$long=$position[3];
Anzumerken ist, dass gerade bei vielen Abfragen ggf. ein kurzes sleep(1) mit in die Schleife eingebaut werden sollte, um einer vorübergehenden Sperrung von Google vorzubeugen, dies gilt besonders wenn kein API Key verwendet wird!
Nachn einen Systemwechsel wollte sich plötzlich nginx nicht mehr starten lassen und quittierte stattdessen mit folgender Fehlermeldung seinen Dienst:
Starting nginx: 2010/06/17 10:33:01 [emerg] 6283#0: could not build the server_names_hash, you should increase server_names_hash_bucket_size: 32
Einige Recherchen später war klar: “server_names_hash_bucket_size” steuert die maximal zulässige Länge eines vHost-Eintrags. Doch wieso tritt das nach dem Systemumzug auf? Bingo: Der Neue Hostname des Systems ist länger als der alte und dieser wird irgendwie für die default Domain herangezogen, Grenzwert überschritten…
Folgender Eintrag in der nginx.conf setzt den Wert herauf:
http {
…
server_names_hash_bucket_size 64;
…
}
…einen Startversuch später war alles wieder im Lot.
Manuell booten mit Grub2
Die eben beschriebene Installation von Debian Lenny auf einem Raid5 mit Grub2 habe ich auf mehreren Maschinen durchführen müssen. Bei der ersten habe ich den Schritt den “update-grub” nicht ausgeführt gehabt, was mir Grub2 nach dem an die Installation anschließenden Reboot mit einem landen auf seiner Kommandozeile quittiert hat.
Kein Problem dachte ich mir und versuchte, manuelles Booten wie unter Grub1:
Heute vor dem Problem gestanden, ein aktueles Debian Lenny in Stable komplett auf einem Raid5 installieren zu wollen.
Leider ließen sich weder Grub noch Lilo während der Installaton dazu bewegen, die Installation mit Erfolg abzuschließen.
Alt+F4 brachte dabei folgenden Fehler zutage:
Searching for GRUB installation directory … found: /boot/grub
The file /boot/grub/stage1 not read correctly.
DoFollow-Blog
Sidenote: Nach Vorbild von u.a. Tim Tropberger, Simon Frerichs und Sebastian Constapel ist dieses WordPress ab sofort ebenfalls ein DoFollow-Blog.
Das WordPress-Plugin “DoFollow” leistet hierzu seinen Dienst. Und im Kombination mit Akismet braucht man auch keine Angst vor Spam haben. Mutwilligen Keyword-Spam kann man ja weiterhin händisch aussortieren
Nachdem ich am Mittwoch ein neues Macbook bestellt habe und dieses dank Amazon Prime auch schon am Donnerstag um halb 9 in meinen Händen hielt, kam ich leider erst Freitag dazu mich intensiver damit zu beschäftigen.
Wie bereits erwähnt habe ich es nicht mit Apple-SSD (Samsung) bestellt, sondern mir aus verschiedenen Gründen separat eine Intel X25-M G2 Postville in 80GB Variante bestellt (bereits für unter 200€ bei Amazon erhältlich).
Vor dem Umbau noch schnell das in der Version 10.6.3 vorinstallierte OS X mit allen Verfügbaren Updates versorgt und mit xBench das System getestet (ich verzcihte mal darauf über die Sinnhaftigkeit und Aussagekräftigkeit von Benchmarks im Allgemeinen zu sinnieren). read more…
Heute für einen Kunden auf seinem neuen Asus eeePC 1000p das gestern in finaler Version erschienene Ubuntu 10.04 in der Netbook-Version installiert.
Schnell ein USB-Bootmedium erstellt, von diesem gebootet und die Installation gestartet – alles keine große Sache mehr.
Hat auch alles auf anhieb funktioniert, außer die Funktionstasten für die Bildschirmhelligkeit. Naja, funktioniert haben Sie schon, sie haben jedoch statt den Bildschirm wahlweise heller oder dunkler zu stellen, jeweils zufällig irgendeine Stufe der Displayhelligkeit eingestellt, wohlmal die dunklen wohl bevorzugt wurden ![]()
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Neues MacBook Pro unterwegs…
Ich spiele ja schon seit längerem mit dem Gedanken, mir ein neues MacBook zu bestellen. Das Erscheinen der neue Modelle mit Core i5 bzw. i7 und die Tatsache, dass bei meinem alten MacBook (White, early 2007) vor einiger Zeit sowohl Akku, als auch kürzlich die Festplate ihren Geist aufgegeben haben, konnte kein Zufall sein. Also nach einigen Tagen üblichen haderns mit mir selbst mal rumgeschaut und mich aufgrund der schlechten Verfügbarkeit für Amazon entschieden. Lagernd. Und da ich noch Amazon Prime habe (Testphase vergessen zu kündigen
) sollte ich es morgen schon in meinen Händen halten. Ich bin gespannt.





